Donnerstag, 27. September 2012

Am 10. September (eigentlicher Schulbeginn 3.09) begann für mich also die Schule, wie sich herausstellte waren pünktlich um 8 Uhr alle Schüler in Uniform versammelt, um wie jeden Montag die Nationalhymne anzuhören.
Die Namen von 24 neuen Klassenkameraden jederzeit parat zu haben, stellte sich bald schwerer als gedacht heraus, v.a. da es hier üblich ist 2 Vornamen zu haben.
Den Unterrichtsgegenstand kann man im "Liceo los Alamos" leider nicht auswählen, was vielleicht von Vorteil ist, da man sonst 4 Wochenstunden von Fisica und Quimica verpassen könnnte.
Die Schule beginnt jeden Tag um 8 Uhr morgens und geht mit 2 Pausen (30min, 20min) bis 14:30.
Wer denkt, dass man dann gleich zu Hause ist irrt sich, denn el trafico ist hier eine Herausforderung.
Aus diesem Grund muss ich jeden Tag um 7:15 mit dem Bus losfahren, und kehre am Nachmittag um 15:20 Heim.

Was war sonst noch los, neben der Schule?

Ich wurde von meinem Rotary-Club, Valle interoceanicó, ins Theater in Quito eingeladen, um dort einen Kömodienabend zu verbringen.
Es gab einiges zu lachen, doch die Pointen waren überwegend nicht für mich bestimmt.
Des Weiteren half ich bei einer "Minga", einer voluntarischen Gruppenarbeit, an einer öffentlichen Schule in Machachi (ca. 30km südlich von Quito), die von meinem Club teilfinanziert wird, mit. Meine Aufgabe bestand darin, den Rasen umzusetzen, sowie ein Klassenzimmer zu bemalen.






Dem Besuch von 2 Fiestan stand nichts im Wege, die eine zum 16.Geburtstag von Dani, meiner Gastschwester der zweiten Gastfamilie, die andere zum 18. Geburtstag von Ricardo, einem Schulkollegen. Ich amüsiert mich prächtig und lernte einige neue Leute kennen.

Zudem besuchte ich ein carrera de motocross von Ricardo:







Den ganzen Tag über gab es Rennen in allen Kategorien zu besichtigen. Die unglaublich starke Sonne und Trockenheit verhinderten einen zweiten Durchgang. Doch wir waren guter Dinge, da Ricardo Dritter und sein Bruder Zweiter wurden.




zurück zur Schule, um genau zu sein zum Turnunterricht: Hier ist nämlich nur eine Sache wichtig: Fußball. Alle Kinder und Jugendlichen unabhängig vom Alter spielen neben dem regulären Sportunterricht auch in den Pausen Fußball.
Hier fand ich schnell Anschluss, und darf mich als stolzes Mitglied der "Selección del colegio" bezeichnen.

Letzten Samstag (22.September) machte ich mich mit meinem Counselor Miguel und den 3 anderen Austauschschülern meines Rotary-Clubs auf den Weg, das historische Zentrum Quitos zu besichtigen.
Dutzende Kirchen, wei beispielsweise die von San Francisco, Santo Domingo, el Sagrario, eine Jesuitenkirche, sowie der plaza de Independencía standen auf dem Programm.















Nach zahlreichen Besichtigungen wuchs unser Hunger stetig. Miguel hatte ein Überraschung parat, die unser aller Erwartungen erfüllen sollte. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg ins Unbekannte. Es stellte sich als ein wundervolles Restaurant im Herzen des historischen Zentrums heraus. Das Essen übertrief alle Erwartungen: es war einfach köstlich.

Mit vollen Bauch machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Stopp und gleichzeitig dem Highlight: Das Panecillo. Ein Hügel im Zentrum, von dem aus man die ganze Metropole erblicken kann. Die Spitze krönt die "Virgen" von Quito.










Dienstag, 11. September 2012

update Ende August/Anfang Septemb

hola!

Habe lange keine Zeit gefunden, meinen Blog weiter fortzuführen. Was ist jedoch in der Zwischenzeit mit mir passiert?

Am Montag nach meiner Ankunft (wenn ich mich nicht irre war es der 27. August) bin ich mit meiner Gastfamilie nach Bahia, in die Provinz Manabí gefahren. Dort hat der Onkel meiner Gastmutter eine Ferienwohnung. Die "Stadt" selbst hat laut Wikipedia 20.000 Einwohner, doch ich frage mich, wo die geblieben sind. Auf jeden Fall genoss ich dort die deliziöse Küche des Hausmädchens, die unseren Gaumen jeden Tag aufs neue verwöhnte. In den nächsten Tagen erkundeten wir per Auto Strände in der Umgebung und besuchten Manta und Montechristi.
Die Landschaft die ich während der Autofahrten sehen konnte, war unglaublich. Die folgenden Bilder geben einen Einblick darüber:














Nach der 6 stündigen Rückfahrt war ich am Abend das erste Mal auf einer Fiesta, und diese erfüllte alle Erwartungen einer typischen lateinamerikanischen Feier vollkommen: Diese Leute wissen einfach, wie man Partys veranstaltet.
Am Sonntag, 2. September, war ich auf Besuch bei der Familie meiner Gastmutter. Es war sehr unterhaltsam, da beinahe die ganze Verwandschaft zusammenkam.
Wir mussten jedoch ein bisschen früher nach Hause kommen, da ich noch alles für das Orientation-meeting in Mompiche, Esmeraldas, packen musste.
Das Camp mit den anderen Austauschschülern war unglaublich: Wir übernachteten für 3 Nächte in einem riesigen Resort - natürlich all inclusive- mit 4 Pools, 2 Whirlpools, und 2 großen Stränden.
Allzu sehr konnten wir die Möglickeiten jedochnicht ausschöpfen, da wir untertags bis zu 8 Stunden Spanischunterricht hatten. In der Nacht genossen wir jedoch nichtsdestotrotz die Disco und füllten diese mit Europäern, Amerikanern und einer Asiatin auf.
Der Abschied aus dem Paradies war schwer, doch wir alle wussten, dass nun der Alltag wieder eintreten muss, nämlich Schule. Doch davor hatte ich noch 3 Tage Wochenende, die ich mit einer kleinen Mountainbiketour mit meinem hosteonkel, einem Besuch bei meiner zweiten Gastfamilie und einer kleinen Wanderung auf einem Hügel verbrachte.
Wie meine ersten Tage in der Schule waren, erfahrt ihr beim nächsten Eintrag.