Zusammen mit drei Freunden war ich im Stadion der famosen "Liga", dem derzeit besten Fußballclub Quitos. Ich hatte die Ehre das Spitzenspiel zwischen Zweitem und Dritten (Liga vs. Emelec) mitanzusehen. Die Atmosphäre im Stadion war gewaltig, mein Sitzplatz nahe an der "cancha" und tausende jubelnde Leute warteten gespannt auf den Anstoß des Spiels. Die Fanclubs hier machen ihrem Namen wahrlich Ehre, da sie tatsächlich ohne Pause mit ohrenbetäubenden Lärm ihr Team anfeuern. Das Spiel selbst war nicht Weltklasse, als jedoch Liga de Quito 3 Minuten vor Ende den entscheidenden Treffer erzielte, erreichte Jubel der der Zuschauer seinen Höhepunkt. 20 000 Menschen sprangen zum selben Zeitpunkt auf und gratulierten sich zum Sieg, und zu den entscheidenden drei Punkten.
Den Samstag verbrachte ich damit, einen neue kulinarische Köstlichkeit zu probieren: "wauwaus de pan y colorado morado". Ein Desert, das einem dem Atem raubt!
Am Sonntag (30. September) hatte ich die Gelegenheit mit meiner Gastfamilie das beeindruckende Mitad del Mundo zu besichtigen. Die kleine touristische Stadt rund um das Monument liegt weit im Norden Quitos und ist ohne Auto schwer zu erreichen.
Darum bin war ich sehr dankbar, mit meiner Gastfamilie unterwegs zu sein. Sich genau am Äquator zu befinden, gibt einem ein einzigartiges Gefühl, das schwer zu beschreiben ist.
Die folgenden Fotos liefern Eindrücke davon, was ich Life erleben durfte:
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir damit, gemütlich in einem Einkaufszentrum in Quito mittagzuessen, und ein bisschen zu shoppen (v.a. Süßes).
Neben der Schule habe ich nun einen Sport gefunden, der Crossfit heißt. Einfach gesagt, ist das ein allround-Fitnessprogramm, das ich letzte Woche täglich genossen habe. Mit anderen Jugendlichen, aber auch Kindern und Erwachsenen, erwartet uns dort täglich ein neues Programm, das unseren Körper meistens stark beansprucht und Muskelkater am nächsten Tage zur Folge haben kann.
Schule und Crossfit gemeinsam nehmen praktisch den ganzen Tag in anspruch, und so war ich sehr erfreut, als das Wochenende vor der Tür stand. Den Samstag verbrachte ich damit, gemeinsam mit Freunden den Teleferico zu bewundern. Mit einer Seilbahn, die auf den Hausberg Quitos führt, kann man den mehr als 4000m hohen Berg erklimmern. Das Wetter war nicht auf unserer Seite, und so herrschte Nieselregen und Nebel an der Bergstation. Nichtsdestotrotz hatten wir unseren Spaß daran, ein bisschen herumzuwandern. Gegen Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zu einer Fiesta. Beinahe alle Schüler der zwei Abschlussklassen kamen zusammen, um den Geburtstag einer Klassenkameradin zu feiern. Es wurde viel gelacht, getanzt, getrunken und gefeiert. Nach einem langen Tag freuten wir uns alle darauf, in unserem Bett zu Ruhe zu kommen.
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